Die Meister des Jahres 2014

Zwischen Augenblick und Zukunft

Maria Hibner
Selbstbildnis

„Im Kunstunterricht in Brasilien machen wir nur Theorie“, berichtet Maria, unsere Gastschülerin aus der 10c. - Stellvertretend ist ihr Bild ausgestellt.
Die Schüler unserer zehnten Klassen bereiteten sich wie in jedem Jahr auf ihren Abschlussbeleg vor, indem sie anhand von praktischen Übungen die fünf Gestaltungsbereiche - Bildfarbe, Bildform, Bildraum, Plastizität und Bildstruktur (Komposition) – wiederholten. Sie probierten verschiedene Maltechniken aus, wie die Ölmalerei, Aquarellmalerei, Spachteltechniken und lernten unterschiedliche Collageformen kennen. Die Schüler gestalteten Stillleben oder expressive Porträts und Kompositionsübungen mit dem Bildbearbeitungsprogramm Corel X6.
Für die Abschlussarbeit standen drei Themen zur Wahl: Maria wählte das Thema: "Bin ich arm – ich bin reich: Porträtiere dich, wie du dich heute oder in deiner Zukunft siehst".

Werbeclip für das Seelower Gymnasium

Marten Reim, Tom Herfert, Kartin Kind
Werbeclip Gymnasium Seelow

Die Schule ist ein Ort um zu lernen, das ist klar, doch wie lernt eine Schülerin oder ein Schüler am Gymnasium auf den Seelower Höhen und was machen unsere Schüler in der Pause? Im folgenden Video wollen wir unseren Schulalltag darstellen und zeigen, wie es sich hier lernen lässt. Wir möchten unsere Sicht auf die Schule zeigen, vorstellen, was uns als Schüler besonders gut gefällt und warum wir hier und nicht irgendwo anders sind.

Digitale Einsamkeit - Performance des Kunstkurses Q3

Gruppenarbeit Q3
Digitale Eisamkeit

Moderne Kunstformen, wie Performance und Happening oder Installation und Environment waren Thema des Kunstunterrichts.  Für den 06.11.2014 hatte der Kunstkurs 12 – selbstständig - während der Mittagspause eine Gruppenperformance  vorbereitet, um andere Schüler zum Nachdenken zu erregen. Dargestellt werden sollte die Isolation durch moderne Techniken wie z.B. Handheldkonsolen, Laptops, Smartphones, etc. Dafür saßen die Kursschüler in der 30minütigen Essenpause in der belebten Cafeteria der Schule und „kommunizierten“ nur mit ihrem Handy, Tablet oder Laptop und erregten so die Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler.

Weihnachtskonzert-Bühnenbild

Gruppenarbeit
Kunst Q3

Für die Gestaltung eines Bühnenbildes für das Weihnachtskonzert hat sich unsere Gruppe auf vier Platten beschränkt. Dabei wollten wir das klassische Weihnachtsfest darstellen, sodass sich jeder damit identifizieren kann. Um Weihnachtsgefühle zu wecken, wurden Motive wie der Weihnachtsmann in dem fliegenden Schlitten, der Weihnachtsbaum und die Socken über dem brennenden Kamin gewählt. Weiterhin wurden warme und helle Farben benutzt, um die Gemütlichkeit im Haus zu zeigen. Für die Winterlandschaft wurden passend zum Wetter dunkle und kalte Farben gewählt.
Weitere Bühnenbilder enstanden zum Thema: Frühlingsball und Letzter Schultag
(Kimberly Druse, Kevin Myzchka, Hannes Neuhaus, Lydia Miethke, Jasmin Palme, Max Urban, Nancy Wiede)    

Virtuelle Räume

Lara Leopold
Bühnenbild zu "Der Junge im gestreiften Pyjama"

Die Gestaltung des Raumes ist der Schwerpunkt in der Klasse 9. Zunächst werden Bilder in Zentral- und Übereckperspektive konstruiert. Dann diese Motive mit Farb- und Luftperspektive farbig gestaltet.
Zum Abschluss geht es darum, virtuelle Räume mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes zu schaffen. Diese Aufgabe wurde in der 9a mit dem Deutschunterricht veknüpft. Der Lesestoff sollte als Bühnenbild gestaltet werden.

Aufgabe:   Stell dir vor, ihr möchtet den den Text „Der Junge im gestreiften Pyjama“ als Theaterstück aufführen. Du bekommst vom Regisseur den Auftrag dazu ein originelles Bühnenbild zu entwerfen. Als Vorgabe sagt er lediglich, dass mehrere Spielorte veranschaulicht werden sollen und die Kulissen sollen drei bis vier räumliche Ebenen haben.

jugend creativ - „Traumhafte Welt!“

Elisabeth Liebing
Probleme im Nichts

Für Elisabeth (Klasse 8c) gab es einen Preis auf Landesebene.

„Stell dir vor, es geht so fantastisch zu wie im Schlaraffenland: Gebratene Hühnchen fliegen durch die Luft, du bist mit deinem Lieblingsstar befreundet oder kannst schon Auto fahren. In Fantasiewelten ist alles möglich und in deinen Träumen geht es bestimmt oft ziemlich verrückt zu. Auf welche Reise gehst du in deinen Träumen? Welche Wesen triffst du dort? Was wäre, wenn ein Traum Wirklichkeit würde? Ist es vielleicht auch manchmal ganz gut, dass der Traum nur ein Traum bleibt? Welcher Traum soll in Erfüllung gehen – und welcher auf keinen Fall? Zeig uns deine Bilder von einer traumhaften Welt! Malerei, Zeichnung, Kurzfilm oder Collage – du entscheidest, wie dein Traum aussieht!“ (Wettbewerbsausschreibung) Der 44. Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volks- und Raiffeisenbanken suchte Bilder zum Thema „Traumhafte Welt!“. Die Teilnehmer in der Altersklasse bis zur 9. Klasse waren aufgerufen, dazu Bilder zu gestalten.

Die Schule mit der Camera obscura gesehen

Henrike Büwend, Josefine See
Ansicht Schulhof

In der 10b war am Ende des Schuljahres den Künstler Alexander Höfs-Schulz aus Neuentempel Unterricht. Gemeinsam mit ihm bauten die Schüler in Gruppen Camera Obscuras und fotografierten die Schule.  Nach dem experimentellen Erproben der richtigen Belichtungszeit wurden die Fotos in der Dunkelkammer als Papierbild entwickelt, danach eingescannt und mit einem Bildbearbeitungsprogramm von der negativen Form in eine positive (realistische) Abbildung umgewandelt.  Weitere Bearbeitungen waren möglich. Die meisten ausgestellten Abbildungen zeigen gleichzeitig das Originalmotiv in der Smartphone-Version.

Typisch Schüler... forscht!

Kathleen Eckert
Ewige Freundschaft

Die Schüler der siebenten Klassen lernen (oder wiederholen) zunächst am Gymnasium die grafischen Mittel in verschiedenen kleineren Übungen kennen. Dabei müssen sie mit unterschiedlichen Techniken, wie dem Gelstift, Grafitstift oder Feder und Tusche umgehen. In Übungen zur räumlichen Wirkung werden einfache raumschaffende Mittel, wie die Überschneidung, der Höhenunterschied, die Größenabnahme und die Staffelung kennengelernt. In diesem Jahr entschieden sich die meisten Schüler für Weißkreide oder weißen Gelstift. Das passte wohl am besten zu den beiden Themen, die zur Wahl standen: Erste Bilder von Lebewesen aus der unbekannten Tiefsee oder von fernen Planeten - ­ Typisch Schüler - forscht!

Personifikation Großstadt!

Chris Feustel
Gestresster Mensch

Entstanden sind Objekte, Skulpturen und Plastiken der 8c jeweils aus verschiedenen Materialien.  Zunächst lernten die Schüler in Übungen diese drei Arten der dreidimensionalen Kunst kennen. In einem weiteren Schritt wurden verschiedene Ideen (A5) von einer Figur „Personifikation Großstadt“ skizziert. Das Thema leitete sich in der 8c aus dem Deutschunterricht ab, wo Großstadtgedichte behandelt wurden. Dabei mussten jeweils typische „charactere“ erfunden werden. Anregungen gab ein Filmbericht über das Pictoplasma-Festival in Berlin. Im Selbststudium wurde überlegt, wie die Aussage und die Wirkung mit Hilfe fotografischer Mittel gesteigert werden konnte und dann die Plastiken in „Szene“ gesetzt.

"Tag des Lesens" Google-Sonderlogo

Antonia Mischker
Tag des Lesens

Der Grundkurs Kunst 11 hatte sich im 1. Halbjahr im Themenbereich Grafikdesign mit theoretischen und praktischen Grundlagen des Designs beschäftigt, so wurde im Baustein Sachzeichen das eigene Handy oder ein ähnliches Motiv in Übereckperspektive, plastisch und mit der entsprechenden Stofflichkeit darzustellen oder im Baustein Schrift aus Buchstaben Bilder (Schriftbilder) gestaltet.
An diese beiden Thematiken knüpfte die Klausur an, in der für das bekannte Google-Logo ein Sonderlogo zum fiktiven „Tag des Lesens“ entwickelt werden musste.

Fotoobjekte: „Normal ist anders“

Meike Boekholt
Normal ist anders

Im Grundkurs Kunst Q1 beschäftigten sich die Schüler schwerpunktmäßig mit der Fotografie. Nach Fotoübungen zur Perspektive, Ausschnittgestaltung, Experimenten mit Langzeitbelichtungen und Ähnlichem wählten sie ein Thema für eine Fotoserie aus, zu dem interessante inhaltliche und formale Möglichkeiten der Bildgestaltung gesucht wurden. Themen waren: „Verfolgung“, „Weihnachten“.  „Gegensätze“,  „Entstehen und Vergehen“ sowie „Ungewöhnliche Orte“. Zum Abschluss sollten die Fotos auf geeignete Weise präsentiert werden. Verschiedene Fotoobjekte entstanden: Bücher, Labyrinthe, Fotounruhen usw. Hier zeigt Meike ihre Fotos „Normal ist anders“ auf der Unterseite eines Schreibtisches, die auf einem Skateboard besichtigt werden konnten.

Malerei: Farbe und ihre Wirkung

Was erfährst du über einen Menschen – wenn du nur sein gemaltes Bild siehst? Auf der Grundlage von theoretischem Wissen zum Gestaltungsbereich Bildfarbe diskutierten die Schüler der 10.Klassen zunächst, wie mit Hilfe von Ausdrucksfarbe Gefühle in einem Porträt dargestellt werden können. Auf der A3-Kopie eines Fotos von sich experimentierten sie dann mit Farbtöne, Farbgruppen, Farbkontraste, Farbauftrag und Pinselduktus, um Empfindungen wie Freude, Hass, Verliebtsein, Langeweile, Einsamkeit auszudrücken. Die Technik Ölkreide sollten möglichst viele Farbtöne erzielt werden. Ähnlichkeit zu erzeugen, war nicht das Ziel.