Die Meister des Jahres 2001

Seltsame Kombinationen

Daria Tiede
Nachmittag

In den Zeichnungen am Ende der 7.Klasse konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen, indem wir aus unterschiedlichen Gegenständen oder Tieren neue Phantasiewesen erfanden. Dabei sollten wir besonders die Plastizität durch verschiedene Schraffuren und Strukturen hervorheben. Nach mehreren Ideenskizzen konnten wir aus einigen Techniken wie Grafitstift, weißer Bundtsift, Kugelschreiber, Feder und Tusche sowie Bleistift wählen. Theresa und Claudia (Grafik)

Tier und Menschengestalten aus Ton

Hallo! Hier ist die 5. Klasse. Wir wollen euch unsere ersten Arbeiten vorstellen. Bevor wir diese Figuren aus Ton hergestellt haben, haben wir unsere Ideen aufgezeichnet. In verschiedenen "Knetübungen" lernten wir die Wulst- oder Plattentechnik kennen. Am Anfang hatten einige Schwierigkeiten beim Verschmieren. Wir haben dann Giraffen- und Steinbocktassen, Schalen in Enten- und Schmetterlingsgestalt oder Kerzenständer in Tier- und Menschengestalt geformt. Manche Figuren wurden glasiert, manche mit buntem flüssigen Ton (Engobe) bemalt. Wir hatten viel Spaß!!!!!!!!!!! TSCHÜSS DIE 5. KLASSE
(Plastik)

Pars pro toto

Martin Fortunato
Blickkontakt

"Ich kann nicht gleichzeitig die Augen, Hände und Füße einer Person sehen, (...) aber der einzelne Teil, den ich betrachte, zieht das Gefühl der Existenz des Ganzen nach sich."
(A.Giacometti)

Ein Teil des Menschen, ein Fuß oder eine Hand, war das Hauptmotiv für eine Kaltnadel- oder Ätzradierung im Grundkurses 12/II. Die Anregung für die Wahl der Technik und des räumlich-plastischen Darstellungsschwerpunktes ergab sich beim Besuch einer Grafikausstellung Rembrandts. Die eigene Grundidee konnte jedoch sowohl realistisch als auch phantastisch sein: Hände als Schachfiguren, Baumskulpturen, Ersatzteillager, einem abgerissenen Fuß Erste Hilfe leistend oder in ein großes Auge tauchend.
(Druckgrafik)

Sanierung und Örtliche Bauvorschrift

Diana Sander
Modell zur Baulückenschließung

Aus dem Wunsch heraus später Architektur zu studieren, wählte Diana in der 11. Klasse für ihre Facharbeit ein Thema aus diesem Gebiet. Entsprechende Unterstützung erhielt sie vom Seelower Architekturbüro "Ripp und Partner". Hier wurden gemeinsam Idee und Aufgabenstellung formuliert, für eine Baulücke im Altstadtsanierungsgebiet Seelows die Gestaltung eines Neubaus als Modell zu entwickeln, zu dokumentieren und zu erläutern. Einschränkungen ergaben sich aus der örtlichen Bauvorschrift, dem Denkmalschutz, der Nachbarbebauung und den Wünschen des Bauherren. Die heute geschlossene Lücke ist in der Berliner Straße 38 mit dem Modell zu vergleichen.
(Architektur)

Der bewegte Mensch

Stephanie Pechel
Stabhochspringer

Abschluss eines kunsthistorischen Lehrgangs durch die Jahrhunderte bildete im Grundkurs 13/II eine praktische Arbeit zum Thema "Der bewegte Mensch". Jeder Schüler konnte die Aufgabe anhand eigener Bewertungskriterien konkretisieren und festlegen, ob er äußere Bewegung einer Figur darstellen oder andere inhaltliche Schwerpunkte setzen wollte. Material und Technik wurden selbst gewählt und gegebenenfalls erlernt, wie bei Stephanie das Schweißen. Entsprechend vielseitig zeigte sich die Abschlussausstellung: z.B. mit einem "Januskopf" aus Y-Tong, einem kinetischen Tänzerinnen-Mobile aus Gips, einem realistischen Fuß und einem Sportler im futuristischem Stil - beides aus Speckstein, mit einem expressiven Schwimmer aus Pappelholz geschnitzt oder einem Erdballmotiv mit Reisesymbolen aus Draht.
(Plastik)

Rückblicke

Stefanie Ariane Lange
Schule

Die Installation zur Abschlussausstellung "Rückblicke" der Grundkurse 13/II thematisiert die ganz eigene Rückschau Stefanie Arianes auf ihre Schulzeit. Schmale gelbe Spruchbänder und auf dem Boden liegende Mitschriften aus den verschiedenen Unterrichtsfächern laufen über einen Pfeiler auf eine Glühbirne aus Styropor zu. Eine Radcollage zum Thema Studieren-Arbeiten, eine Schülerskulptur unterlegt mit den Regenbogenfarben und verschiedene Accessoires aus dem Unterricht werden von einem Vorhang eingeschlossen. Anknüpfungspunkt aus dem Unterricht war die kunstgeschichtliche Auseinandersetzung mit modernen Formen der Plastik und Aktionskunst. Die Arbeit entstand durch Stundenverlagerung und in der Freizeit als Abschlussarbeit.
Link zum Video
(Plastik)