Die Meister des Jahres 1999

Schmuckvoll

Dana Waschk
Haarspange

Kettenanhänger, Broschen und Haarspangen entstanden im (Mädchen-)Grundkurs 13/I unter dem Motto "Schmuck zum Tragen oder Verschenken". Nachdem die Schülerinnen verschiedene Techniken der Metallgestaltung (Flächen und Linien aussägen, körnen, bohren, ätzen, ausglühen, nieten, löten,...) ausprobiert hatten, entwickelten sie - ausgehend von den besonderen praktischen, ästhetischen und symbolischen Funktionen des Schmucks als Designgegenstand - ihre Ideen zunächst in Skizzen. Weitere Änderungen ergaben sich dann während der Arbeit mit den Metallen (Neusilber, Kupfer, Messing). Kombinationen mit anderen Materialien wie Holz, verschiedenen Drahtarten und Perlen erweiterten die Möglichkeiten.
(Design)

Wenn Farben und Formen sprechen

Judit Werner
Komposition

Wunsch im Profilkurs 11/II war es, einmal "abstrakt" zu malen. Zunächst machte man sich jedoch in Themenblöcken mit Seurats Theorie zur Farbharmonie, mit Mondrians Abstraktionen von Baummotiven sowie mit Kandiskys "Kompositionen", "Improvisationen" und "Abstraktionen" bekannt. Ausgehend von realistischen Studien zu Stilllebenmotiven suchten die Schüler in mehreren Abstraktionsstufen neue Bildkompositionen.
(Acryl-Malerei)

Ver-rückte Wirklichkeit - Vorbilder und Nachbilder

Kerstin Grigat
Selbstporträt in Dali`s Welt

Thema im Grundkurs 12/II war das Porträt und der Surrealismus. Um die stilistischen Besonderheiten nachzuempfinden, wählte jeder ein geeignetes surreales Bild und integrierte in dieses eine figürliche Selbstdarstellung so, dass diese in irgendeiner Form am Bildgeschehen teilnimmt. Die Ideen konnten mittels Fotos oder in Skizzen entwickelt werden. Bei der Umsetzung standen als Techniken die Bleistiftzeichnung, Öl- oder Acrylmalerei zur Wahl. Dabei kam es - wie im Bild von Kerstin - auf die genaue Wiedergabe der Formen und der Hell-Dunkel-Werte an.
(Grafik/ Malerei)

Wandbild für Kegelhalle

Michaela Keinert, Mandy Lück, Sabrina Patrick, Dominica Hank
Wandbild Kegelhalle

Auf Anregung des Seelower Kegelvereins hatte die Stadt einen öffentlichen Wettbewerb für ein Wandbild an der neuen Kegelhalle im Stadion ausgeschrieben. Der im Wettbewerb ausgewählte Entwurf von Michaela wurde als Graffiti-Wandbild (3,30x9,50m) in der Projektwoche gesprüht. Einige Schüler des Basiskurses Kunst 11 beteiligten sich zuvor im Rahmen ihrer Facharbeit an dieser Ausschreibung. Sie entwickelten in Skizzen und Farbstudien einen maßstabsgerechten Entwurf. In der Facharbeit musste das Konzept erläutert werden.
(Malerei)

Schul-Raum-Beziehungen

WP Kunst 9
Installationen & Performance im WC-Raum

Ein halbes Jahr lang standen Formen der Aktionskunst im Mittelpunkt des Wahlpflichtkurses Kunst 9. Performance, Happening, Installation, Body-Art und Land-Art stellten einzelne Gruppen vor. Ideen und Inhalte für eigene Projekte wurden gesucht, diskutiert, verworfen und neue gefunden; die Organisation geplant, Aufgaben verteilt, Material zusammengesucht; Absprachen mit dem Hausmeister und der Zeitung getroffen. Video und Fotoapparat hielten fest, dass der Klassen-Raum plötzlich auf dem Schulhof stand, verhüllte Figuren über den Hof-Raum wandelten, ein Lern-Fluss voller Unterrichtsmittel aus der Wand in den Aufenthalts-Raum quoll oder im Toiletten-Raum eine Spicker-Bibliothek entstand. 
(Aktionskunst)

Körper bemalen - Body-Art

Louisa Brock
Traumvogel

"Körper als Kunstobjekt - neue Kunstformen" wählten sich die Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst im 2. Halbjahr zum Thema. Nachdem zuvor in der Keramikwerkstatt Tiere aus Ton geformt wurden, bildete nun der eigene Körper - unterstützt durch Fingerfarbe - die Form für Motive wie Vögel, Krokodile, Schlangen u.s.w.
(Body-Art)

Porträt in Holz

Michaela Keinert
Selbstporträt

Unter anderem stellten wir uns im 12. Schuljahr selbst anhand eines Linol- oder Holzschnittes dar. Als Vorlage diente uns unsere Skizzenmappe. Durch diese Vorarbeit hatten wir nützliche Erfahrungen zur Erfassung und Darstellung von Proportionen und Formen gesammelt. Anschließend entstanden unsere Grafiken zum Thema Selbstporträt. Angelehnt an expressionistische Druckgrafiken wurden abstrahierte Selbstporträts erstellt, mit dem Ziel einen gesteigerten Ausdruck festzuhalten. Dazu konnten wir auch viel mit Farben experimentieren. Es erwies sich als schwierig, die vorgezeichneten Formen einzuhalten, da besonders beim Holzschnitt leicht die eine oder andere Linie zersplitterte. 
(Druckgrafik)