Die Meister des Jahres 1997

"Plastik ist eine Zeichnung von allen Seiten"

Anja Richter
Vogel

Von Rodins Zitat angeregt, experimentierte der GK 13/I mit verschiedenen Drahtmaterialien, Formungs- und Verbindungsmöglichkeiten. Zum Thema Bewegung entstanden Drahtobjekte wie "drahtige" Sportler, "verbogene" Akrobaten, "ro(ü)stige" Tänzerinnen oder "gefederte" Tierfiguren.
(Plastik)

Alles "Schrott"?

Anja Richter, Christin Rühmling
Abiturient

Aus Schrottteilen geschweißt und neu bemalt, entstand - neben anderen Objekten und Plastiken - auf dem Pausenhof eine Figur als Abschiedsgeschenk an die Schule, die symbolisch das eigene vergangene Schülerleben wiederspiegelt. Sowohl die Thematik als auch Technik und Material wählten die Abiturienten des GK 13/II bei diesem Unterrichtsprojekt selbst aus.
(Plastik)

Den Pariser Dom nach Seelow holen

Fatima Wollberg, Jessica Naehring, Ronny Klaas
Architektur-Modelle

Anhand von selbst nachgestalteten Fassadenmodellen und einem erläuternden Begleittext wurden in der Klasse 9/4 die Architekturstile der Renaissance und des Barock erarbeitet. Dazu suchte man in Partnerarbeit aus Fachbüchern und Nachschlagewerken die entsprechenden geschichtlichen Informationen und geeignetes Bildmaterial heraus. Mit deren Hilfe entstanden aus Papier, Pappe und Farbe die Modelle der Villa Rotonda aus Vincenca (Abb. vorn), des Palazzo Strozzi aus Florenz (Abb. hinten), des Invalidendoms aus Paris, der Sankt Paul´s Kathedrale aus London und anderer Gebäude.
(Architektur)

"Alles dreht sich, alles bewegt sich..."

Mandy Reinitz, Silvia Wurl, Henriette Seibt
Basti

im Kopf von Basti, einem kleinen Pauker, machmal auf dem Getränkeautomaten, ein anderes Mal zwischen den Schülern im Physikunterricht sitzend. Unter diesem Motto entstanden in der ersten Projektwoche am Gymnasium Seelow eine Reihe merkwürdiger Gestalten aus Maschendraht und Gips, wie ein Außerirdischer, eine Barockdame oder Köpfe aus Y-Tong und Figuren aus Holzlatten. Schülergruppen aus den vier 7. Klassen "drehten und bewegten" sich drei Tage lang: Nach eigenen Ideen, Entwürfen und mit selbstgesuchten Materialien formten sie lebensgroße figürliche Objekte.
(Plastik)

Möbel als Modell

Marika Matthaei
Sitzgruppe

"Wie kann man am bequemsten Faulenzen?", hieß die Designaufgabe im Basiskurs 11/II. Als Antwort entstanden Stuhlmodelle im Maßstab 1:5. Die Einfälle reichten vom fantastischen Spiderchair oder einem Froschmaulstuhl, über einen Entwurf nur aus Hand und Fuß, zu rationaleren Ideen beispielsweise aus geometrischen Formen. Über Ideenskizzen und Entwurfszeichnungen führten die Überlegungen zur Wahl eines geeigneten Materials. Auch dabeigab es keine Beschränkungen: Neben Styropor, Sperrholz, Blech und Stoff fanden auch Kokosnussschalen oder Totenköpfe aus Gips Verwendung.
(Design)

Einen Körper wegmalen

Gruppenarbeit
Body-Art

Nach "klassischer" Malerei und Grafik sahen sich Schüler des Wahlpflichtkurses 9 Bilder moderner Kunst an. Fotos von Body-Art regten zu eigenen Versuchen an. Als Vorübung wurden Ausschnitte von farbigen Zeitungsfotos weitergemalt, um ein Gefühl für das Mischen zu erhalten. In einer Doppelstunde gaben Kunstreproduktionen, Tücher, Graffitis an der Turnhallenwand oder hier einen Zeichenblock die Motive vor, über denen Arm, Fuß oder Gesicht durch Bemalung verschwanden.
(Body-Art)