Die Meister des Jahres 1996

Alles bewegt sich

Daniela Reetz
Tanz

Angelehnt an die Kunst des Futurismus und Kubismus entstanden im Grundkurs 12/II abstrahierte Bildgestaltungen zum Thema Bewegung. Hilfen waren Bewegungsfotografien bzw. Sportanleitungen. Gemalt wurde mit Acrylfarben im Format A1.
(Acryl-Malerei)

Mensch in Gips

Maria Fritz, Claudia Seelig
Mutter u. Kind

Die Schüler der 10. Klassen gestalteten erstmals eine plastische Arbeit. Sie wählten selbst das Material und die Themen, wie verschiedene Sportarten, Außerirdische, Tanz, Menschen in Alltagssituationen u. a.
Ein Drahtgestell wurde mit Gips getränkten Stoffstreifen umwickelt und durch den Auftrag weiterer Gipsschichten modelliert. Die in Partner- oder Gruppenarbeit entstandenen Plastiken dekorierten über mehrere Jahre die Schaufenster eines Seelower Autohauses.
(Plastik)

Selbstporträt

Isabell Britze
Blick in die Ferne

Die Geschichte des Holzschnittes begleitete die Schüler des Grundkurses 12/I von der Renaissance zum Expressionismus. Schnitt- und Druckexperimente mit dem Werkstoff Holz und im Vergleich mit Linoleum machten die Eigenarten beider Materialien deutlich. Gestaltungsabsichten der Renaissancekünstler und der Expressionisten wurden so nachempfunden - handwerkliche Schwierigkeiten selbst erlebt. Das Porträt entstand direkt als Vorzeichnung auf dem Druckstock, der gesteigerte Ausdruck sollte im Mittelpunkt stehen. Beim Drucken wurde mit verschiedenen Papieren, Farben und Abriebtechniken (Walze, Holzlöffel, Hand) experimentiert.
(Druckgrafik)

Kunst und Spiel

Maren Klöpfel, Nadine Engel, Kathleen Voigt
Die abenteuerliche Reise durch vier Kunstepochen

Kunstgeschichte in der 7. Klasse hieß ein eigenes Spiel mit Themen aus der Kunst zu entwickeln und das natürlich auch anschließend im Spiel zu testen und zu bewerten.
Anleitung zu diesem Spiel:
Anzahl der Spieler: 2-4
Alter:  12 - 88 Jahre

Der jüngste Spieler beginnt. Um vom Startplatz loszugehen, muss man ein "2" oder eine "4" würfeln. Würfelt man eine "1", geht man ein Feld vor und darf noch einmal würfeln. Wenn man auf markierte Felder kommt - Fragen zur Urgesellschaft, Ägypten, Griechenland, Römer - liest der Gegenspieler die Frage vor. Beantwortet man diese richtig, so kann man um die Augenzahl des Wurfs nochmals vorrutschen. Auf anderen Feldern steht ein Hindernis geschrieben, das es zu bewältigen gilt. An der Weggabelung kann man den Weg selber wählen. Sieger ist der Erste im Ziel.
Beispielfrage:
Nenne die Entwicklungsetappen des Pyramidenbaus:
a) rechteckig-quadratisch-spitz
b) Mastaba-Stufenpyramide-Knickpyramide
(Kunstgeschichte, Design)

"Seelows Gymnasiasten als Architekten..."

Christin Ortel, Alexandra Malek, Christin Rühmling
Modellentwurf Kirchturm
Nadine Perst
Modellentwurf Kirchturm

überschrieb die Märkische Oderzeitung 1996 einen Artikel zu einer Ausstellung von Architekturmodellen in der Seelower Kirche.
Die Schüler des Grundkurses 13/I beteiligten sich mit ihren Arbeiten an einer Diskussion zu einem Architekturwettbewerb für die Neuerrichtung des Seelower Kirchturms, der 1945 gesprengt worden war.
Als Arbeitsgrundlage galten die offiziellen Ausschreibungsunterlagen des Architekturwettbewerbes. Über mehrere Wochen - von einem Videoteam begleitet - formten kleine Gruppen Zuhause, in einer Tischlerwerkstatt oder in der Schule aus unterschiedlichen Materialien (Ytong, Holz, Pappe, Papier,...) ihre Ideen.
Modelle und die entstandenen "Planungsunterlagen" wurden dann im Kirchenschiff dem "Förderverein zum Wiederaufbau des Seelower Kirchturms" und interessierten Seelowern zusammen mit einem Video präsentiert (Link Ausstellungseröffnung). Das Video zeigt Stationen der Kirchengeschichte und die Arbeit des Kurses an den Modellen  (Link zum Video). 
(Architektur)